Sportverein Warmsen e.V. von 1948

 
 

Schach Kreisliga: Ernüchternde Heimschlappe gegen Barsinghausen

Im ersten Heimspiel setzte es für das Schachteam des SVW eine auch in dieser Höhe nicht unverdiente 1,5:6,5-Niederlage.

Die Gäste gingen an Brett 1 früh mit 1:0 in Führung. Dietmar Kruse als Schwarzer geriet schnell in eine passive Stellung und konnte in der Folge entscheidenden Materialverlust nicht vermeiden.

An Brett 6 konnte Warmsens Kapitän Karsten Lohstroh mit einem schönen Springermanöver zunächst eine Figur gewinnen, gab diesen Vorteil jedoch komplett aus der Hand und es hieß 0:2.

Materiell anfangs ausgeglichen gestaltete Wilhelm Brandt seine Partie an Brett 3. Doch sein Kontrahent erzwang im richtigen Moment einen Damentausch und kam so in ein vorteilhaftes Endspiel mit aktiveren Figuren. Logische Folge war das 0:3.

Wilhelm Bödeker büßte in seiner Partie an Brett 6 durch eine Springergabel eine Qualität ein und konnte in der Folge eine Mattidee nicht in die Tat umsetzen, weil sein Gegner die neuralgische Diagonale unter Kontrolle hielt. Aufgrund drückenden materiellen Übergewichts musste der Warmser schließlich die Segel streichen und es hieß 0:4.

Größter Lichtblick an diesem Spieltag war an Brett 2 Uwe Anker. In einer geschlossenen, remisverdächtigen Stellung gelang es ihm, durch geschicktes Manövrieren, einen kleinen Vorteil herauszuarbeiten und eine Ungenauigkeit seines Gegners zum siegbringenden Angriff zu nutzen. Leider sollte dies der einzige volle Punkt für die Gastgeber bleiben. Uwe AnkerHolte den einzigen Sieg: Uwe Anker© SV Warmsen

Zwar konnte Cord Ruhe an Brett 8 ein achtbares Remis erzielen. Doch damit war gleichzeitig die Niederlage des Teams besiegelt, denn es stand nun 1,5:4,5

An Brett 5 startete Jens Heineking einen Angriff am Königsflügel, doch es rächte sich, dass er diesen mit zu wenig Figuren begann. Als der Angriff verpuffte, konnte sein Kontrahent mit seinen viel beweglicheren Figuren das Spiel schnell für sich entscheiden.

Schließlich musste auch noch Altmeister Horst Schliewinski an Brett 4 seiner Kontrahentin zum 1,5:6,5-Endstand gratulieren.

Diese Niederlage machte erneut deutlich, dass dieses Jahr der Klassenerhalt nur mit einer deutlichen Leistungssteigerung möglich sein wird.

Weiter geht es für die Schwarz-Gelben in zwei Wochen beim Rangfünften Weiß-Blau Eilenriede.

 

Meldung vom 10.11.2013Letzte Aktualisierung: 15.11.2013


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