Sportverein Warmsen e.V. von 1948

 
 

Fußball: Schumacher zieht positives Hinrundenfazit

Unsere I. Herren haben den Umbruch bislang gut gemeistert: Zur Winterpause steht Platz 3 und die zweitbeste Offensive zu Buche.

FußballWar Trainer René Schumacher zu Saisonbeginn selber noch nicht so ganz sicher, wohin die Reise gehen wird, hat sich der Nebel schneller gelichtet als gedacht: Der Saisonstart unserer I. Herren war nämlich überraschend gut - trotz starker Gegner zu Beginn (u.a. Rehburg II, Nendorf und Uchte II) konnten aus den ersten fünf Partien elf Punkte geholt werden. Die erste Niederlage setzte es erst am sechsten Spieltag beim Aufstiegsfavoriten SV Husum (2:8), aber danach zeigte sich der SVW wieder torhungrig und landete fünf Siege in Serie. In den letzten drei Spielen konnten dann aber leider nur noch drei Punkte eingefahren werden; gegen Viktoria Lavelsloh und den SV Nendorf musste man in zwei Heimniederlagen einwilligen.

Schumacher war insbesondere davon angetan, wie seine Jungs das neue System mit Viererkette umsetzten. Auch mit der Einsatzbereitschaft war er zumindest in den ersten Wochen sehr zufrieden. Gegen Ende der Hinserie machten sich dann aber die personellen Probleme bemerkbar: Mit Marcel Lübkemann (Verletzung) und Marius Meier (beruflich bedingt) mussten zwei Innenverteidiger ersetzt werden. Zudem plagten sich mit Dennis Rieckmann und André von Behrens zwei weitere Stammkräfte mit kleineren Verletzungen herum. Dass daneben auch der Samstagabend bei einigen in dieser Phase nicht unbedingt auf dem eigenen Sofa verbracht wurde, führte schließlich zu sportlichen Rückschlägen: Während das Spiel in Steinbrink trotz vier Gegentreffern noch gewonnen werden konnte und auch in Woltringhausen trotz schlechter spielerischer Leistung drei Punkte geholt wurden, hatte man schließlich im Heimspiel gegen Lavelsloh nichts entgegenzusetzen und kassierte eine klare 0:5-Niederlage. Aber vor der Reaktion der Mannschaft auf dieses Spiel zieht Schumacher den Hut: "Das Spiel in Winzlar war wirklich toll anzusehen. Ein abslout verdienter Sieg! Von der Einstellung und der taktischen Umsetzung das beste Saisonspiel. Auch danach gegen den SV Nendorf war die Mannschaft überlegen, konnte die zahlreichen Zuschauer aber leider nicht mit drei Punkten belohnen."

Dennoch überwiegt für Schumacher das Positive: In die Torschützenliste trugen sich insgesamt dreizehn Spieler ein. Siebzig Treffer nach vierzehn Spielen bedeuten die zweitbeste Offensive nach dem SV Husum. Das vorgegebene Ziel, den Verlust von Toptorschütze Janek Barg durch die gesamte Mannschaft aufzufangen, wurde bislang voll und ganz erfüllt. Schumacher ist guter Dinge, dass die Mannschaft weiterhin lernwillig ist und das neue System nach der Wintervorbereitung noch besser funktioniert. Und dann? "Schauen wir mal, was noch so geht. Ich bin jedenfalls optimistisch!" so der Coach.

Meldung vom 01.12.2013Letzte Aktualisierung: 23.12.2013


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