Sportverein Warmsen e.V. von 1948

 
 

Schach: 1,5:6,5-Heimniederlage gegen Calenberg

Das Schachteam des SVW kann trotzdem den Abstieg aus der Kreisliga noch abwenden.

Die erwartete Niederlage gegen das starke Team aus Calenberg gab es für die Warmser Schachspieler. Dabei konnten nur drei der acht Warmser Akteure punkten und jeweils ein leistungsgerechtes Remis erzielen. Die anderen fünf Partien gingen verloren.

Die Bretter 5 bis 8

Die erste Niederlage gab es an Brett 6. Kapitän Karsten Lohstroh verlor im Mittelspiel eine Figur und konnte den anschließenden Mattangriff seines Gegners nicht abwehren.

Viel besser machte es zunächst Wolfgang Kowohl an Brett 8. Er gewann zwei Bauern und startete einen unwiderstehlichen Angriff auf den gegnerischen König. Nur wenige Züge vom sicheren Sieg entfernt stellte er dann jedoch seine Dame ein und damit war die Partie verloren.

Auch Wilhelm Bödeker an Brett 5 stellte nach lange ausgelichener Partie eine Figur ein und es hieß 0:3. Jens Heineking an Brett 4 konnte seinen Anzugsvorteil als Weißer zu keinem Zeitpunkt in konstruktives Angriffsspiel verwandeln und sein Gegner nutzte dies letztlich zu einem zwingenden Angriff, der ihm ein Matt im 34. Zug brachte.

Nach knapp dreieinhalb Stunden war der Mannschaftskampf dann bereits entscheiden. Horst Schliewinski geriet in einen gefährlichen Angriff auf seinen rochierten König und konnte die Stellung letztlich nicht halten.

Damit ging es in den verbleibenden drei Partien nur noch um Ergebniskosmetik. Diese gelang  aber immerhin. Fast zeitgleich einigten sich Uwe Anker an Brett 2 und Gerhard Könemann an Brett 7 auf Remis.

Dabei hatte Uwe Anker zwar einen weit vorgerückten Freibauern, doch sein Gegner verteidigte die Stellung geschickt und der Warmser konnte keinen klaren Gewinnplan entwickeln.

Gerhard Könemann hatte in einem Doppelturmendspiel einen Bauern weniger, konnte die Stellung jedoch halten und einen halben Punkt einfahren.

Am längsten dauerte die Partie am Spitzenbrett. In einer sehr spannenden Begegnung mit Gewinnchancen auf beiden Seiten rang Dietmar Kruse seinem starken Kontrahenten am Ende ebenfalls ein Remis ab und es hieß 1,5:6,5.

Nach dieser sechsten Niederlage im siebten Spiel stehen die Schwarz-Gelben nun mit dem Rücken zur Wand und müssen in den bleiben verbleibenden Partien am 30. März und am 27. April unbedingt punkten um den Abstieg aus der Kreisliga noch abzuwenden.

Allerdings geht es mit der Zweiten des SV Springe (Rang 9) und der SG Eldagsen/Bad Münder (Rang 8) gegen Gegner, die verglichen mit dem Rest der Konkurrenz zumindest nicht ganz so übermächtig wirken. Es könnte also noch einmal sehr spannend werden.

Meldung vom 16.03.2014Letzte Aktualisierung: 24.03.2014


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