Sportverein Warmsen e.V. von 1948

 
 

Schach: Uwe Anker gewinnt das Warmser Classics

Nach dramatischem Verlauf holt Warmsens Top-Spieler gegen Wolfgang Schubert vom SK Stolzenau den Pokal.

Wie gewohnt am Karfreitag veranstaltete die Schachsparte des SV Warmsen ihr traditionelles Schnellschachturnier.

Genau wie im Vorjahr gingen 15 Teilnehmer (darunter zwei Jugendliche) an den Start und kämpften zunächst im Schweizer System in 7 Runden um die ersten vier Plätze, die zur Teilnehme am Halbfinale berechtigten.

Dabei zeigten Uwe Anker vom gastgebenden SVW und Wolfgang Schubert vom SK Stolzenau die solidesten Leistungen und lagen nach 6 Runden mit 5,5 beziehungsweise 5 Punkten klar vorne, wobei das direkte Aufeinandertreffen Remis endete.

Bei den übrigen Teilnehmern war, bedingt durch die ungewohnt kurze Bedenkzeit von nur 15 Minuten pro Spieler und Partie doch der eine oder andere grobe Fehler zu verzeichnen, so dass sich das Aussehen der Tabelle hinter den beiden Führenden von Runde zu Runde veränderte.

Vor der letzten Runde hatten noch vier Spieler Chancen, die beiden freien Semifinalplätze zu erreichen: Die Warmser Wilhelm Brandt und Cord Ruhe sowie der Stolzenauer Hendrik Heineking mit je vier Zählern und Titelverteidiger Horst Schliewinski mit 3,5 Punkten.

In der siebten Runde setzte sich dann Cord Ruhe gegen Hendrik Heineking durch und auch Horst Schliewinski gewann seine Partie gegen Jens Heineking. Da parallel Wilhelm Brandt gegen Uwe Anker unterlag, zogen Ruhe und Schliewinski mit ins Halbfinale ein.

Hier setzte sich dann Uwe Anker gegen Horst Schliewinski durch und Wolfgang Schubert bezwang Cord Ruhe.

Es kam also im Endspiel zum erneuten Duell der beiden dominierenden Akteure.  Die beiden FinalistenDie beiden Finalisten. Links Uwe Anker, rechts Wolfgang Schubert.© SV Warmsen

Die Auslosung bescherte Uwe Anker die weißen Steine. Diesen Anzugsvorteil nutzte der Warmser auch und baute stetig Druck auf die Stellung seines Kontrahenten auf. Ein entscheidender Durchbruch gelang ihm jedoch nicht und gleichzeitig verrann zusehends die Bedenkzeit beider Akteure. Schließlich reklamierte Anker den Gewinn, da das Blättchen der Schachuhr des Stolzenauers gefallen war. Dann jedoch stürzte die Uhr um und plötzlich war auch Ankers Blättchen gefallen.

Nach kurzer Diskussion einigten sich die beiden Kontrahenten darauf, angesichts dieser Irregularitäten das Finale zu wiederholen. Nun war natürlich bei beiden Spielern noch einmal große Konzentration bei gleichzeitig enormer nervlicher Anspannung gefragt. Beiden Finalisten gelang dies in bemerkenswerter Weise.

Erneut erwischte Anker die weißen Steine und wieder gelang es ihm, die Initiative zu übernehmen und die schwarze Königsstellung ernsthaft in Gefahr zu bringen. Diesmal aber erzielte er durch umsichtiges Manövrieren entscheidenden Vorteil und Schubert sah schließlich keine Verteidigungsmöglichkeit mehr und gab angesichts erneuten Zeitnachteils auf. Der PokalsiegerDer Pokalgewinner.© SV Warmsen

Nach diesem denkwürdigen Finale gab es wie gewohnt noch ein längeres geselliges Beisammensein, das den Tag abrundete.

 

Meldung vom 18.04.2014Letzte Aktualisierung: 28.07.2014


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