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Handball: Neue Zeitrechnung für Warmsen

Das Frauenteam von Coach Meier startet künftig im westfälischen Verband

Eine neue Zeitrechnung ist für den SV Warmsen angebrochen:

Die Handballsparte ist mit Beginn der neuen Saison in den Westfälischen Handballverband gewechselt, wo der Punktspielbetrieb bereits begonnen hat. Am morgigen Sonnabend läuft die Frauen-Erstvertretung, die zuletzt stets im oberen Tabellendrittel der Regionsoberliga mitmischte, erstmals im Kreis Minden-Lübbecke auf.
Einziger Wermutstropfen: Die Südkreislerinnen wurden in die 1. Kreisliga eingestuft. „Natürlich hätten wir gern direkt weiter auf Bezirksebene gespielt, aber die Vorteile des Wechsels überwiegen“, sagt Warmsens Halblinke Annika Büsching, die zugleich auch Spartenleiterin ist. Auswärtsfahrten von 120 Kilometern und mehr gehören jetzt der Vergangenheit an, vor allem für die Jugendmannschaften und ihre Betreuer, die größtenteils selbst noch aktiv spielen, war dies eine enorme Belastung.

Jetzt treten die Warmserinnen – die von Minden-Lübbecke aus jetzt Nordlichter sind – beispielsweise in Lahde, Hille oder Hartum an; im Vergleich zur vergangenen Saison sind alle diese Spiele Derbys. Der Aufstieg in die Bezirksliga ist über kurz oder lang aber fest eingeplant.

Morgen empfangen Carina Könemann & Co. in der Uchter Dreifachhalle den TuS Lerbeck. Was sie da erwartet, wissen sie nicht. Vorbereitungsspiele hatte Trainer Gerd Meier, der in seine fünfte Saison geht, größtenteils gegen höherklassige Gegner vereinbart. Mit Prognosen hält sich der Coach ohnehin gern zurück, das ist auch diesmal nicht anders. Zu mehr als einem „Wir gehen guten Mutes in die neue Serie“ lässt er sich nicht hinreißen.

Mit der sechswöchigen Vorbereitung ist er ganz zufrieden, schwer im Magen liegt ihm allerdings der erneute Kreuzbandriss von Flügelflitzerin Sarina Könemann. Sie war just wieder ins Training eingestiegen, als sie sich auf dem Beachfeld erneut das Kreuzband und darüber hinaus auch den Meniskus demolierte. Wie es mit ihrer Handballkarriere weitergeht, ist noch nicht abzusehen; die Operation steht noch aus.

Verstärkung können die Warmserinnen allerdings auch vermelden: Mit Kim Häseker, die bislang in der Zweitvertretung auflief, stößt eine weitere Alternative für den Rückraum zum Team. Die Studentin hat einen guten Antritt, ordentlich Zug zum Tor und in den Testbegegnungen einen guten Eindruck hinterlassen. „Sehr erfreulich, dass sich Kim jetzt entschlossen hat, bei uns zu spielen. Wir können bei voller Truppe unser Tempo noch einmal steigern“, gibt Meier einen Hinweis darauf, was er in der neuen Saison sehen will. Auch Stammkeeperin Mona Borgmann ist nach einjähriger Babypause wieder mit an Bord.

1. Damen SVW

Meldung vom 06.09.2014Letzte Aktualisierung: 15.09.2014


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