Sportverein Warmsen e.V. von 1948

 
 

Handball: Das Beste kommt zum Schluss

Im letzten Saisonspiel holt Warmsen die Punkte und beendet eine wirklich sehr zähe und drückende Saison mit den ersten beiden Punkten aus einem Spiel

what a feelingDie JSG Girls starteten zwar mit dem 0:1 in die Partie, gleichzeitig sollte das aber auch die einzige Führung der Gäste gewesen sein. Das Spiel führte Warmsen dann verhalten und sehr unbeständig fort. Der SVW konnte sich leicht absetzen (2:1; 4:2; 6:2) und hätte in der ersten Halbzeit schon eine Vorentscheidung herbeiführen müssen. Doch was wäre das Spiel gewesen, ohne das der Warmser Schlendrian nicht Einzug gehalten hätte? Anstatt das Spiel sicher fortzuführen, kam das, was bislang so oft gekommen ist. Hektik die nicht nötig war, zu schnell zu viel wollen, Ballbesitz der achtlos verspielt wird, den Gegner ermuntern uns ruhig ein paar Tore einzuschenken und und und.....! Über ein 6:4 und 7:5 konnte die JSG vor der Pause zum 8:7 aufschließen und kurz vor der Pause den wirklich verdienten Ausgleich zum 8:8 Halbzeitstand erzielen. Ein echtes Tauerspiel, total unnötig und zum Haare raufen.

Die Pausenzeit tat dem SV Warmsen gut. Nach dem Wiederanpfiff dauerte es einige Minuten bis sich die Warmser Girls fanden! Mit schönen und guten Aktionen konnte Warmsen dann aber langsam und stetig die Führung ausbauen (10:8; 14:8; 18:8). Möglich machte dies die relativ gute Warmser Abwehr, die nur noch wenige Aktionen der Gäste zuließ. Die Abwehr und das mit der Spieldauer zunehmend sichere Spiel verzieh es den SVW Girls sogar, dass die vielen ungenutzten Möglichkeiten vor dem gegnerischen Tor nicht wieder zu einer Kehrtwende im eigenen Spiel führten. Warmsens Torfrau stand in Halbzeit zwei immer richtig, musste nicht einmal hinter sich greifen. Warmsen nutzte die Schlussphase und erhöhte zum verdienten 22:8 Endstand für Warmsen.

„Der heutige Sieg ist schön und nicht zuletzt auch Balsam für die „geschundene“ Trainerseele. Wir freuen uns mit den Mädels, halten aber auch fest, dass das nur der Anfang von einem sehr langen Weg für jede Spielerin und der Mannschaft sein kann. Melanie und ich hoffen, dass die Mädels es nun endlich mal geschnallt haben, was Handball ist und was Handball ausmacht. Kein „rumgeschwuchtele und abgehänge“ und ein „gewarte“ darauf, dass Erfolg von alleine kommt. Handball ist kein „Häkelspiel“ sondern ein Teamsport, ein Mannschaftsspiel wo viele kleine Rädchen ineinandergreifen müssen, um das Triebwerk zu zünden. Größere „Motorenleistung“ und mehr „Geschwindigkeit“ kommen dann von ganz von alleine. Es müssen nur halt alle mitziehen. Einzelne Befindlichkeiten oder Dickköpfigkeit hat bei der „schönsten und besten“ Sportart der Welt nix zu suchen. Jeder muss sich in den Dienst der Mannschaft stellen. Es hat eigentlich viel zu viele Monate gedauert, bis unsere Spielerinnen diesen Weg eingeschlagen haben. Aber besser spät als gar nicht. Wir sind uns zwar nicht sicher, hoffen aber, dass die Mädels diesen schönen und richtigen Weg weitergehen sagten Melanie und Heiko nach dem Spiel......!!!!!!“

Für den SV Warmsen liefen auf:

Im Tor:
Jacqueline: 3 gehaltener 7 Meter

Lareen (1), Lara ( ), Annika (1), Carmen (1), Lena (6), Celine ( ), Annalena (6), Tabea ( ), Evelyn (7),Franziska ( ), Sandra ( )

Meldung vom 05.03.2016Letzte Aktualisierung: 06.03.2016


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