Sportverein Warmsen e.V. von 1948

 
 

Volleyball: SV Warmsen punktet in Münchehagen!

Am Samstag fuhren die Damen des SVW hoch motiviert nach Münchehagen, fest entschlossen, die nächsten Punkte der Saison einzutüten.

Trikot im Gras

In den ersten Satz gegen VG Münchehagen-Hagenburg II starteten die Mädels noch voller Elan, nur leider spiegelte sich das nicht so wirklich auf dem Feld wieder. Aufgrund etlicher Fehler kam der SV nicht zum Zug und die Gegner liefen den Damen auf der Punktetafel förmlich davon. Nach einem erkämpften Punkt wurde das Angaberecht schnell wieder verspielt, zu viele Bälle fielen ins Feld. Nur selten konnte man einen schönen Spielzug aufbauen und dem Gegner zeigen, dass auch SV Warmsen Volleyball spielen kann. Der erste Satz endete leider mit nur 19 Punkten für Warmsen und ging auf das Konto der VG Münchehagen-Hagenburg.

Im zweiten Satz sollte die Leistung erbracht werden, die auch im Training geliefert wird. Hans-Jörg Kolbow versuchte die Mannschaft aufzubauen: „Ihr macht zu viele eigene Fehler. Das liegt nicht am Gegner, ihr macht euch das Leben selbst schwer. Wenn ihr so angreift, wie ihr es eigentlich könnt, geraten die ins Straucheln und ihr habt den Sieg in der Tasche.“ Auf dem Feld zeigte sich aber wieder das fehlende Selbstvertrauen und die Gegner machten den SVW nass. Man verlor den Mut, verschenkte Punkte, konnte sich nicht aufbauen. Warmsen konnte nur erbärmliche 10 Punkte holen und musste auch den zweiten Satz an die VG MüHa II abgeben.

Ab dem dritten Satz lag aber das Glück auf der Seite des SV Warmsen, zwar nicht das Talent schönes Volleyball zu spielen, aber manchmal muss das Glück wohl ausreichen. Münchehagen ließ nach, Warmsen gelang es besser die Spielzüge aufzubauen, stark anzugreifen. Julia zeigte, was sie eigentlich kann und hat den Gegnern gezeigt, wie der Hammer geht. Die Annahme funktionierte auch besser, nicht ansehnlich, aber besser. Endlich konnte ein Satz für den SVW entschieden und der Sack mit 17:25 zugemacht werden.

Neu motiviert, den Sieg mit nach Hause zu nehmen, ging es in den vierten Satz. Der Trainer gab das Kommando: „Nicht diese laschen Dinger; ihr spielt, als hättet ihr Angst. Ihr müsst mit Druck spielen. Knallt die Bälle da rein. Dann macht ihr die Punkte. Ihr macht es denen doch viel zu einfach, das könnt ihr besser!“ Diese Anweisung wurde zwar nur selten befolgt, aber irgendwie klappte es. Vorne wurde angegriffen, mal stark, mal weniger stark. Sichere Punkte erzielte Kira, mit souveränen Angriffen und einer guten Abwehrarbeit brachte sie die Mannschaft nach vorne. In einer Annahme rannten Jenny und Marie zusammen, wobei Marie wohl stärker war, Jenny brauchte ein paar Minuten um sich davon zu erholen, dennoch kämpfte sie weiter. Und das hat sich auch bezahlt gemacht, Warmsen siegte mit 20:25.

Jetzt wollten die Volleyballdamen es wissen, das sollte der entscheidende Satz für Warmsen sein. Die schlechte Leistung wurde akzeptiert aber daraus sollte das Beste gemacht werden. Es war ein Kopf an Kopf rennen, kurzzeitig lag Warmsen hinten aber es wurde gekämpft. Hans-Jörg fiel sicherlich vom Glauben ab, man wurschtelte sich nur so durch. ABER: der letzte Pfiff, SIEG!!! Warmsen hatte es geschafft, trotz einer Leistung, die zum Haare raufen war, fehlendem Mut und laschen Angriffen hat der SVW mit 2:3 gewonnen und die nächsten 2 Punkte mit nach Hause gebracht. Das Fazit vom Trainer: „Das war schlecht. Ich weiß nicht, was ihr hier gemacht habt. Beim Training zeigt ihr was ganz Anderes und dann baut ihr hier so ab. Das müssen wir ändern, daran müssen wir arbeiten.“

Das war mehr Glück als Verstand, aber hey, Sieg ist Sieg!

Aufstellung: Elena Regert (1), Anne Weßling (2), Jana-Patricia Schubert (3), Jenny Meyer (5), Kira Greve (7), Julia Krüger (9), Lea Rodenberg (10), Marie-Kristin Bödeker (12)


Am nächsten Samstag (29.10.) starten endlich die ersten Spiele in der heimischen Halle. Um 15:00 geht’s los, zu Gast sind Twistringen II und Schaumburg II. Für das leibliche Wohl wird wie immer gesorgt sein, es sind alle herzlich eingeladen, die Volleyballdamen können jede Unterstützung gebrauchen!

Meldung vom 22.10.2016Letzte Aktualisierung: 03.11.2016


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